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10.08.2016
Stellungnahme zur Klage vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart

1. Die Klage der Stuttgarter Netz AG (SN AG) richtet sich nicht gegen den Bau von Stuttgart 21. Es ist nicht beabsichtigt, den Bau von Stuttgart 21 zu verhindern oder zu verzögern.
2. Die Realisierung von Stuttgart 21 ist Bedingung und Voraussetzung für das Geschäftsmodell der SN AG. Dieses zielt darauf ab, den Stuttgarter Hauptbahnhof zu erhalten und weiter zu betreiben.
3. Mit der Übernahme der Gleise im Kopfbahnhof will die SN AG regionalen Eisenbahnunternehmen einen diskrimierungsfreien Zugang zum Hauptbahnhof Stuttgart anbieten. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Eisenbahngesellschaften, die mit ihren Fahrzeugen die strengen Auflagen des Tunnelbetriebs nicht erfüllen können.
4. Die Übernahme der Gleise im Kopfbahnhof durch die SN AG steigert den Wettbewerb im Schienenverkehr. Regionale Eisenbahngesellschaften können Fahrleistungen bis in das Zentrum von Stuttgart anbieten und dadurch ihre Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern.
5. Darüber hinaus will die SN AG zukünftig Regelverkehre an sich ziehen. Durch die Vergabe der Stuttgarter Regionalexpress-Linien an die DB-Konkurrenten Abellio und Go-Ahead sind die Chancen hierfür gestiegen.
6. Unter Verkehrsplanern im Land und in der Region besteht Konsens dahingehend, dass der neue Tiefbahnhof nur einen geringen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme in Stuttgart leisten kann. Für den vom Land bestellten Metropolexpress werden die Kapazitäten im Tiefbahnhof in der Hauptverkehrszeit nicht ausreichen.
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30.09.2015
Stuttgarter Netz AG stellt ihr Geschäftsmodell vor.

Nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 will die Stuttgarter Netz AG den bestehenden Kopfbahnhof von der DB Netz AG übernehmen und weiterbetreiben. Das Geschäftskonzept gründet auf den begrenzten Kapazitäten im Tiefbahnhof und auf den Zulaufstrecken. Zusätzliche Verkehr können in der Hauptverkehrszeit morgens und abends nicht bewältigt werden. Der Kopfbahnhof eignet sich hervorragend für Verstärkerzüge, die in Stuttgart enden oder beginnen. Neue Verkehrsrelationen aus den Außenbereich können attraktive Durchbindungen bis in die Landeshauptstadt angeboten werden. Zusätzliche Chancen eröffnen sich durch die Ankündigung der Deutschen Bahn, ihr Fernverkehrsangebot zu steigern. Für den geplanten Deutschlandtakt ist der Kopfbahnhof unerlässlich. Zwanzig Jahre nach der Vorstellung von Stuttgart 21 hat sich die Verkehrslandschaft erheblich verändert: Viele private Unternehmen, die zukünftig aufgrund der hohen Sicherheitsauflagen den Tiefbahnhof nicht anfahren können, eröffnen sich neue Möglichkeiten.
Das Geschäftsmodell finden Sie in der Rubrik Ziele.
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14.03.2013
Stuttgarter Netz AG hat Kapitalerhöhung beschlossen
Aktionäre gesucht
Die im Jahr 2011 gegründete Stuttgarter Netz AG (SNAG) ist bekanntlich der Ansicht, dass der unterirdische Durchgangsbahnhof („Stuttgart 21“) als Ersatz des oberirdischen Kopfbahnhofes Stuttgart Hbf erhebliche Kapazitätseinschränkungen mit sich bringt. Diese Kapazitätseinschränkungen würden die Betriebsqualität im gesamten deutschen Eisenbahnnetz nachhaltig negativ beeinflussen. ...
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04.10.2012
Klage der Stuttgarter Netz AG gegen die Bundesrepublik Deutschland
Grund: Stilllegung von Eisenbahninfrastruktur, Stuttgart 21
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22.11.2011
Die nächsten Schritte oder: Eisenbahn statt Immobilienwahn
Es ist bekannt, dass die DB Netz AG den oberirdischen Kopfbahnhof nach Fertigstellung des unterirdischen Tiefbahnhofes („Stuttgart 21“) vollständig zurückbauen möchte. Durch den im Jahr 2010 erfolgten Verkauf der Grundstücke sämtlicher Bahngrundstücke im Bereich Stuttgart Hbf bzw. Abstellbahnhof Rosenstein an die Stadt Stuttgart hat sich dieser Wille bereits manifestiert. ...
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05.08.2011
Stuttgarter Netz AG in Gründung:
Notarielle Beurkundung am 3. August 2011 vollzogen

Die Stuttgarter Netz AG in Gründung ist am 3. August 2011 durch notarielle Beurkundung der Satzung in Aschaffenburg zur Vorgesellschaft geworden.

21.07.2011
Stuttgart 21 hat den Stresstest nicht bestanden
Das von der DB AG beauftragte Gutachterbüro SMA hat sich zum Stresstest zu Stuttgart 21 wie folgt geäußert: „Unsere Überprüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem in der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können.“ ...
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30.05.2011
Weiterbetrieb bestehender Gleisanlagen

Im Rahmen des geplanten Bahnhofumbaus Stuttgart 21 beabsichtigt die Stuttgarter Netz AG einige Gleisanlagen des jetzigen bestehenden Stuttgarter Hauptbahnhofs, der Zuführungsstrecken, sowie Rangiergleise des Bahnhofsvorfeldes für den Weiterbetrieb zu übernehmen. ...
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